Schönwalde - An diesem Vormittag nach Weihnachten weht ein eisiger Wind durch die Räume im Obergeschoss des Schlosses. Die Spitzen der Bäume biegen sich. Es regnet. Gerd Matern lässt sich davon nicht beeindrucken. Begeistert erzählt der 53-jährige Projektmanager aus Berlin, in diesem Raum, könnte bald ein glückliches Hochzeitspaar den weiten Blick über das Barnimer Land und auf die umliegenden Seen genießen. Dann werde dieser Raum eine Suite mit Rundblick sein. Und Schloss Dammsmühle endlich wieder ein Ausflugsziel für Brandenburger und Berliner.

„Das Schaufenster Brandenburgs“ nennt Matern sein Langzeit-Projekt. Im Auftrag des Eigentümers, es soll ein vermögender Privatmann aus Schleswig-Holstein sein, plant Matern seit zehn Jahren ein „naturtouristisches Highlight“, fünf Kilometer von der nördlichen Berliner Stadtgrenze entfernt. Hochzeitsgesellschaften, Wanderer, Radfahrer und Angler sollen ins Schloss kommen, sei es für einen Abend oder ein Wochenende.

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