Berlin - Ein bisschen aufgeregt sind die Archäologen am Freitagmorgen dann doch, als ihr Kollege Manuel Escobedo eines der verrosteten Schließfächer mit einem Brecheisen und einem Hammer aufbricht. Nach ein paar kräftigen Schlägen lässt sich die verrostete Schließfachtür öffnen, doch sie ist leer, so wie die meisten anderen Fächer. Nur Sand rieselt heraus.
Für die Mitarbeiter des Berliner Archäologiebüros Torsten Dressler ist der Fund am Schlossplatz in Mitte dennoch eine kleine Sensation. Bei Grabungsarbeiten im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Außenanlagen rund um den Schlossneubau in Mitte waren sie auf die Reste eines Wohn- und Geschäftshauses gestoßen. Der Keller war komplett verschüttet, Stück für Stück legten die Archäologen ihn frei. Man kann nun wie früher eine Wendeltreppe in den Keller hinabsteigen, die Holzdielen der Treppe sind verbrannt.

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