Berlin - Hohe Erwartungen richten sich an einen neuen Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Antigen-Schnelltests. Mitte Oktober trat eine neue nationale Testverordnung in Kraft, mit der etwa in Pflegeheimen und Krankenhäusern, später auch in weiteren Einrichtungen Personal, Bewohner und Besucher regelmäßig auf das Corona-Virus getestet werden sollen. Nach einem Rachenabstrich und einer knappen halben Stunde gibt es ein Ja-nein-Ergebnis darüber, ob man infiziert ist. Besonders hoch infektiöse Menschen erkennt der Schnelltest recht zuverlässig.

Drei Wochen nach Inkrafttreten der Verordnung sind Einrichtungen in Berlin aber noch weit entfernt davon, Besucher vor dem spontanen Kaffeekränzchen mit der Oma automatisch zu testen, Seniorensport ohne Gefahr und Maske durchzuführen und eingeschleppte Infektionen durch Mitarbeiter mit Schulkind jeden Morgen unkompliziert ausschließen zu können. „Die Schnelltest helfen, die Ansteckungsrisiken zu minimieren, sind aber kein Allheilmittel“, sagt die Direktorin Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) e.V., Barbara Eschen. Bei der Einführung ruckelt es noch.

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