Uwe Hörmann ist ein kühl kalkulierender Manager. Doch eines muss man dem Chef der zentralen Planung und Strategie der Berliner Flughäfen lassen: Er spricht nicht abstrakt, sondern er mag Sprachbilder – auch wenn sie zuweilen merkwürdig anmuten. „Es geht darum, den Elefanten klein zu schneiden“, sagt er. Oder: „Bei unserer Arbeit kommen Korken hoch, das glauben Sie nicht. Aber es ist angenehmer, die Korken nach und nach abzuarbeiten, als den ganzen Eimer Korken an einem Tag zu bewältigen.“ Es geht, man ahnt es schon, um den künftigen Schönefelder Flughafen BER und um seine Fertigstellung.

Das Dauerthema zieht immer noch viele Menschen an. Im Besucherzentrum vor dem BER-Terminal in Schönefeld sind fast alle Stühle besetzt. Für den Airport Campus, die Vorlesungsreihe der Flughäfen, wurde es zum Hörsaal umfunktioniert. Vor rund hundert Studenten und Auszubildenden spricht Hörmann über Sprint – das Beschleunigungsprogramm, mit dem Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn den BER ans Netz bringen will.

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