Mahnmal an einem Berliner Unfallort. Fußgänger leben gefährlich.
Foto: Eric Richard

Berlin - Fußgänger leben in Berlin zunehmend gefährlich. Das belegt die aktuelle Verkehrsunfallstatistik. Wie Polizeisprecher Michael Gassen am Montag auf Anfrage mitteilte, sind in diesem Jahr bereits 23 Menschen, die zu Fuß unterwegs waren, von Kraftfahrzeugen erfasst und getötet worden. Der Anteil der Fußgänger an der Gesamtzahl der Verkehrstoten in Berlin stieg auf 60 Prozent – eine starke Zunahme. Zum Vergleich: Die Anteil der Wege, die in dieser Stadt per pedes zurückgelegt werden, beträgt nur etwas mehr als 30 Prozent. Damit zeigt die Statistik eindringlich, dass das Zu-Fuß-Gehen die mit Abstand risikoreichste Art der Fortbewegung ist – obwohl sie die Stadt und das Klima nachweislich am wenigsten schädigt.

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