Nahe des U-Bahnhofs stehen an einem normalen Februarsamstag drei Jugendliche auf der Straße und drücken jungen Passanten Briefe in die Hand. Einer der drei, gekleidet in eine Winterjacke, sagt, es handele sich um einen Brief des religiösen Führers des Iran. Er fordere darin die Jugend des Westens auf, sich kritisch mit der Lügenpresse auseinander zu setzten.

Passanten stutzen, manche lesen dann, was ihnen vor die Nase gehalten wird. Über dem zwei Seiten langen Brief steht in dicken Lettern geschrieben „Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Begnadenden“. Unterzeichnet ist das Schreiben mit Sayyid Ali Chamenei. Das ist der Name des politischen und religiösen Führers des Irans.

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