Berlin - Dieses Datum haben die Organisatoren ganz bewusst gewählt: Am 4. November 1989 stieg der Schriftsteller Stefan Heym auf die Tribüne auf dem Alexanderplatz und sprach zu den etwa 700 000 Menschen vor ihm: „Es ist, als habe einer die Fenster aufgestoßen nach all den Jahren der Stagnation, der geistigen, wirtschaftlichen, politischen, den Jahren von Dumpfheit und Mief, Phrasengedresch und bürokratischer Willkür, von amtlicher Blindheit und Taubheit.“ Der Schriftsteller Heym ist an diesem Tag einer von vielen Künstlern und Politikern, die zum versammelten Volk sprechen. Es herrscht Aufbruchstimmung. Und der Staat schaut zu.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.