Ein Polizist sichert an der Goebenstraße ein Beweismittel. Beamte haben neben dem Gehweg eine Machete gefunden.
Foto: Morris Pudwell

Berlin - Nach den Schüssen in Schöneberg gibt es Hinweise darauf, dass einige der Beteiligten der Organisierten Kriminalität zugeordnet werden. Am Montagabend war auf der Goebenstraße ein Streit eskaliert, der dann in einem Innenhof blutig endete. Nach Angaben der Polizei soll das 24-jährige Opfer von mehreren Männern angegriffen und mit stumpfer Gewalt gegen den Kopf schwer verletzt worden sein. Der Mann kam mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Er sei außer Lebensgefahr, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag.

Das Opfer wird nach Informationen der Berliner Zeitung dem kriminellen Clanmilieu zugeordnet. Der gleichaltrige Verdächtige, der kurz nach der Tat mithilfe einer detaillierten Personenbeschreibung festgenommen werden konnte, habe ebenfalls Verbindungen zu einer arabischen Großfamilie. Die Staatsanwaltschaft wollte dies auf Anfrage nicht bestätigen. „Es gibt aber vage Hinweise darauf, aber noch nichts Konkretes“, sagte Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

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