Weniger Schüler als zuletzt haben bei den diesjährigen Oberschul-Anmeldungen einen Platz an der gewünschten Schule erhalten. Insgesamt konnten an Sekundarschulen nur 81 Prozent aller Erstwünsche berücksichtigt werden, fast jeder fünfte Bewerber wurde also abgelehnt. An den Gymnasien wurden 93,5 Prozent aller Erstwunsch-Bewerber angenommen. Das bestätigte die Bildungsverwaltung am Montag. Zum Wochenende hatten die Schulämter die Bescheide verschickt.

Insgesamt waren 20 929 Schüler an den staatlichen Sekundarschulen und Gymnasien angemeldet worden, gut 95 Prozent fanden wenigstens an einer der drei gewünschten Schulen einen Platz. Im Vorjahr lag diese Quote noch bei 97 Prozent. Dennoch geht offenbar die Schere auch innerhalb der beiden Schultypen immer weiter auseinander. Es gibt sehr begehrte Sekundarschulen und Gymnasien, denen Eltern und Kinder die Tür einrennen. Andererseits gibt es zunehmend Sekundarschulen und auch Gymnasien, die kaum nachgefragt sind. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) umschreibt dieses Phänomen so: „Einige Schulen haben sich stärker profilieren können als andere, so dass sowohl bei den Gymnasien als auch bei den Sekundarschulen die Zahl der übernachgefragten Schulen leicht gestiegen ist.“

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