Niedersachsen schafft das Sitzenbleiben an Schulen komplett ab. Die Hauptstadt sollte das auch machen, sagen nun Berliner Politiker der Grünen und der Linken, aber auch Paul Schuknecht, Chef der GEW-Schulleitervereinigung. „Sitzenbleiben kostet unnötig viel Geld und kommt einer Bestrafungsaktion gleich“, sagte Schuknecht, der die Friedensburg-Sekundarschule in Charlottenburg leitet. „Das Geld sollte man besser in die individuelle Förderung schwieriger Schüler investieren.“

Etwa in Förderunterricht oder kleinere Lerngruppen. Auch die Bildungsverwaltung stellt das unfreiwillige Wiederholen in Frage: „Sitzenbleiben ist pädagogisch nicht unbedingt sinnvoll, weil es nicht zwingend zu Leistungsverbesserungen führt“, sagte Bildungsstaatssekretär Mark Rackles (SPD) auf Anfrage.

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