Berlin - Das Entsetzen ist groß. Bei Politikern und auch bei den Eltern der Freien Schule am Elsengrund in Mahlsdorf, deren Schulleitung unter Verdacht steht, die Nähe zu Rechtsextremisten gepflegt zu haben. So soll man mit dem Schweizer Bernhard Schaub, einem bekannten Holocaustleugner, in Kontakt gestanden haben. Eine WDR-Reportage, in der es um den Einfluss von Rechtsextremisten an Schulen ging, machte jetzt den Fall bundesweit öffentlich. 

Die Bildungsexpertin der Berliner SPD-Fraktion, Iris Spranger, zu deren Wahlkreis die Schule gehört, ist bestürzt. „Was ist da los?“, fragt sie, fordert nun eine umfassende Prüfung durch die Schulaufsicht. Dabei dürften der Behörde in der Bildungsverwaltung von Senatorin Sandra Scheeres (SPD) die Vorwürfe schon längst bekannt gewesen sein. Möglich, dass auch der Verfassungsschutz involviert war.

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