Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit wird derzeit gerade das Ende des herkömmlichen, gedruckten Schulbuches vorbereitet. Schon bald sollen Schüler in Berlin mittels frei zugänglicher Unterrichtsmaterialien im Internet ganz anders lernen. Auch Lehrer sollen dann beispielsweise ihre Arbeitsblätter in einem Internet-Portal zur Diskussion stellen und sich miteinander austauschen. Das käme einem Kulturwandel gleich, denn viele Lehrer hüten ihre Materialien bisher zu Hause im Arbeitszimmer, der Austausch mit anderen Kollegen findet oft nicht statt.

„Open Educational Resources“ (OER) heißt das Zauberwort, das diesen Kulturwandel ermöglichen soll. In Polen, den USA oder Südkorea wird diese Form des Lernens schon praktiziert. Berlin will nun ein Internetportal für OER einrichten. Die Mitarbeiter des Mediumforums in Moabit sollen das machen. Das sagte Bildungsstaatssekretär Mark Rackles (SPD) am Mittwoch bei der Vorstellung der von der Technologiestiftung Berlin durchgeführten Studie „Open Education in Berlin“.

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