Erstmals seit vielen Jahren machen zwei Berliner Gymnasien zum neuen Schuljahr keine neuen 7. Klassen auf. Es wurden zu wenig Schüler dort angemeldet. Konkret handelt es sich um das Rathenau-Gymnasium in Grunewald und das Herder-Gymnasium in Westend. „Am Rathenau-Gymnasium hatten wir nur 26 Erstwunsch-Anmeldungen, am Herder-Gymnasium lediglich 13 Anmeldungen“, räumte Elfi Jantzen (Grüne), die Schulstadträtin von Charlottenburg-Wilmersdorf, ein.

Deshalb werde es an beiden Schulen keine neuen 7. Klassen geben. Das Schulgesetz schreibe vor, dass ein Gymnasium drei Klassen pro Jahrgang haben soll, sagte Jantzen. Das ist wichtig, damit den Schülern später in der Oberstufe ein vielfältiges Kursangebot gemacht werden kann. Die Existenz des Gymnasiums sieht die Schulstadträtin nicht gefährdet. Allerdings sei klar, dass nun Lehrer die Schule verlassen müssten und woanders eingesetzt würden.

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