Olaf Werner ist Rechtsanwalt. Sein Geschäftsmodell ist es, für Kinder und Jugendliche einen Schulplatz einzuklagen. „Das macht inzwischen 70 Prozent meiner Tätigkeit aus“, sagt der Mann, der eine Kanzlei unweit das Luxus-Kaufhauses KaDeWe betreibt. Zufällig sei er dazu gekommen und habe das dann immer weiter ausgebaut. „Von Februar bis September geht es bei mir um Schulplätze.“ Oft wollen Eltern ihr Kind partout auf ein bestimmtes Gymnasium mit gutem Ruf bringen. Oder sie wollen ihr Kind an einer Sekundarschule mit eigener Oberstufe unterbringen. Erst wird Widerspruch eingelegt. Lenkt das Schulamt dann nicht ein, folgt die Klage.

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