Jüdische Einrichtungen wie die Synagoge in der Oranienburger Strasse in Berlin werden zurzeit besser bewacht.
Foto: Imago/Dirk Sattler

Berlin - Als der Attentäter Stephan B. am 9. Oktober vergangenen Jahres vergeblich versuchte, in Halle in die dortige Synagoge einzudringen, konnte er relativ ungestört um sich schießen und Brandsätze über die Mauer auf das Synagogengelände werfen. Denn obwohl die Gemeinde an diesem Tag Jom Kippur feierte, den höchsten jüdischen Feiertag, hatte die Hallesche Polizei keine Beamten zu dem Gotteshaus geschickt. Ein strukturelles Versagen, denn auch vorher schon war die Synagoge von der Polizei offenbar nicht als besonderes sicherheitsgefährdetes Objekt eingestuft gewesen.

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