Im vorigen Jahr hat Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) das Taxi-Gewerbe genauer unter die Lupe genommen. Jetzt sind die Berliner Gastronomen dran. 500 Wirte mussten in diesem Jahr bereits ihre Bücher offenlegen. Mit Folgen. In einem gerade veröffentlichten Zwischenbericht spricht die Finanzverwaltung von Steuernachforderungen in Höhe von bisher 5,1 Millionen Euro. Und der Großteil der 15.000 Restaurants, Imbissbuden, Cafés, Eissalons und Kneipen ist noch gar nicht überprüft.

Die hohe Summe zeige, „dass im Gastronomiebereich verstärkte Kontrollen notwendig sind“, erklärte Kollatz-Ahnen. Das „außerordentlich hohe Mehrergebnis“ sei kein Ausdruck von Steuerehrlichkeit. Diese Wirte führten entweder eine Schwarzkasse nebenher, oder sie würden die elektronischen Kassendaten manipulieren, sagte eine Sprecherin der Finanzverwaltung.

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