Schwedt - Die Anzeigen in den Lokalzeitungen von Schwedt waren noch druckfrisch. Am 15. Juli sollte das „Aquarium“, das Spaßbad der Stadt, nach neunmonatiger Schließzeit während des Lockdowns mit neuer Rutsche wieder eröffnet werden. Auch der Fitnessbereich und die Saunalandschaft des „Aquariums“, dem Erlebnisbad in der Uckermark, sollte nach dem Lockdown ab diesem Donnerstag wieder Besucher empfangen. Unter anderem sollten den Gästen neue Sportgeräte zur Verfügung stehen. Doch die große Eröffnungsparty ist abgesagt: Am Sonntagnachmittag stürzte das Dach des Sportbadbereichs ein. Unklar ist, ob auch die anderen Teile des Erlebnisbades einsturzgefährdet sind.

Dirk Sasson steht an diesem Montag kopfschüttelnd vor dem rot-weißen Flatterband. „Feuerwehr-Sperrzone“ ist darauf zu lesen. Dahinter wurden Absperrgitter errichtet, die das Spaßbad umgeben. Auch die Badestraße, die zu einer Einfamilienhaussiedlung führt, ist für Fußgänger abgeriegelt. Von dort, wo Sasson steht, ist eigentlich nichts zu sehen von der Katastrophe. Nur ein Foto, das die Feuerwehr aus der Luft geschossen hat, zeigt das ganze Ausmaß des Einsturzes. Das Dach ist komplett nach unten gesackt. Es entstand ein Millionenschaden.

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