Schweinsgalopp in Katerbow. Dazu hätten die meisten Schweine in konventioneller Haltung nie Gelegenheit. 
Foto:  Gerd Engelsmann

Berlin26 Millionen Schweine gibt es in Deutschland, fast alle werden auf konventionelle Art gehalten. Bevor sie geschlachtet werden, sind sie selten glückliche Tiere. Sie stehen auf Spaltböden, ihre Schwänze sind coupiert, ihre Zähne abgeschliffen. Normalerweise lassen Schweinebauern nicht gern fremde Menschen in ihre Ställe. Anders ist das bei Familie Koch, die in Katerbow im Landkreis Ostprignitz-Ruppin eine Schweinemast betreibt, die sich in vielerlei Hinsicht von herkömmlichen Betrieben unterscheidet.

Das Schwein rennt im vollen Galopp aus der hintersten Ecke des Freilaufs auf uns zu. Seine großen Ohren flappen mit Verve auf und nieder, ein Staubwölkchen stiebt auf, als es vor dem Zaun eine Vollbremsung hinlegt. Wäre das Tier ein Hund, könnte die Szene vom Hof in Katerbow glatt als Werbung für ein Leckerli durchgehen. Hier aber geht es um Schweine, die einmal Wurst werden sollen, Koteletts und Schinken.

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