Schöneberg - Die queere Traditionskneipe „Hafen“ im Schöneberger Regenbogenkiez muss doch nicht schließen – zumindest nicht dieses Jahr. Die Hauseigentümer haben den Mietvertrag um ein weiteres Jahr verlängert, sagte Betreiber Ulrich Siomontowitz gegenüber dem Tagesspiegel. Was langfristig passiert, bleibt aber unklar. Man werde weiterhin versuchen einen unbefristeten Vertrag mit dem Eigentümer abzuschließen, so Siomontowitz.

Steigende Mieten zwingen Clubs zur Schließung

Am 3. Januar sollte eigentlich Schlüsselübergabe sein, das berichtete die Berliner Zeitung zuvor. Stattdessen stieg in den Räumen eine große Party. Die Reaktionen auf die Ankündigungen der Betreiber, den Hafen schließen zu müssen, hatten eine große Solidaritätswelle ausgelöst. Jetzt gibt es also ein vorläufiges Happy End für die queere Kneipe. (BLZ)