Marcel Weber (l.) und Florian Winkler-Ohm, Geschäftsführer des SchwuZ
Foto: Berliner Zeitung /Benjamin Pritzkuleit

Neukölln - Die Klingel schrillt laut durch den Industriebau. Der Ton durchschneidet 1600 Quadratmeter Leere. In den ehemaligen Brauerei-Hallen, in denen sonst die queere Community so bunt und frei feiert wie kaum eine andere, geht seit Mitte März nichts mehr. Das SchwuZ, ältester queerer Club Deutschlands, größter Szene-Club Berlins – zwangsgeschlossen. Nur im kleinen Büro direkt neben der Bar sitzen Florian Winkler-Ohm, 41, und Marcel Weber, 40, über Laptop und Papiere gebeugt. Statt an DJ-Bookings oder Programmplanung arbeiten die beiden angestellten Geschäftsführer seit März nur noch an einem: am Überleben des SchwuZ.

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