Eisenhüttenstadt - Seine Zimmergenossen saßen am Dienstag vergangener Woche wie jeden Tag gegen 17 Uhr beim Abendbrot in der Heimkantine zusammen, als Djamaa Isu sein junges Leben beendete. Er war erst Ende März in das Aufnahmelager an der polnischen Grenze gekommen. Er hatte einen weiten Weg hinter sich, von seinem Heimatland Tschad, einem der ärmsten Länder der Welt, über Libyen nach Italien, er schlug sich bis nach Deutschland, Karlsruhe, durch, von dort wurde er nach Eisenhüttenstadt geschickt.

Das Gelände des Asylbewerberheims liegt am Rande der Stadt, Djamaa Isu teilte sich mit drei anderen ein Zimmer im sogenannten Männerhaus, einem gelb getünchten, schmucklosen Mehrzweckbau.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.