Berlin - Berliner Lehrer sollen für eine wissenschaftliche Studie allerlei Fragen dazu beantworten, wie sie mit homo-, bi- oder transsexuellen Schülern umgehen. Besonders eine dieser Fragen hat es in sich und sorgt nun für Unmut. Denn die Lehrer werden dort im Auftrag der Bildungsverwaltung auch persönlich gefragt: „Was ist Ihre sexuelle Orientierung?“ Darauf sollen die Pädagogen an den 60 stichprobenartig ausgewählten Schulen eine Antwort geben.

Politiker und etliche Lehrer sind empört. Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Maja Lasic, spricht von einer Grenzüberschreitung. „Die sexuelle Orientierung der einzelnen Lehrer geht niemanden etwas an und erst recht nicht ihren Arbeitgeber“, sagte Lasic. Fragen zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit sexueller Vielfalt im Unterricht seien hingegen legitim.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.