Es geht um Olympia, also lässt sich das, was an diesem Dienstag in den beiden roten Rathäusern von Berlin und Hamburg passiert, auch sportlich beschreiben: Trainingsanzüge aus, volle Konzentration, und ab in die Startblöcke! Der Wettkampf beginnt. Und doch werden die Zuschauer sich noch gedulden müssen, denn der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich eine neue Regel ausgedacht, eine Art Gehorsamsprüfung: Keiner der Senats-Athleten darf sich zeigen, bevor die Jury ihr Okay gibt.

Was das bedeutet? Die SPD-Senate von Berlin und Hamburg beschließen an diesem Dienstag ihre Konzepte einer möglichen Olympiabewerbung für 2024 oder 2028, müssen sie aber weiter geheim halten. Weil der DOSB es so wollte. Er war es, der den Regierungen Fragen vorgelegt und den Antworttermin auf den 31. August festgelegt hatte. Die Konzepte möchte der Sportbund auch selbst ins Internet stellen – und zwar am 1. September. Frist bleibt Frist. Erst am Montag dürfen auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und sein Hamburger Kollege Olaf Scholz (beide SPD) vor die Öffentlichkeit treten.

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