Er wurde als „Berlins peinlichste Radrennstrecke“ geschmäht. Andere Berliner freuten sich über ihn. Jetzt hat Mobilitätssenatorin Bettina Jarasch sein Schicksal besiegelt. Der Radfahrstreifen im Verlauf der Friedrichstraße, der auf dem autofreien Abschnitt zwischen der Französischen und der Leipziger Straße verläuft, wird aufgehoben. Das Teilstück werde endgültig zu einer Fußgängerzone, bestätigte die Senatsverwaltung am Donnerstag. Nachdem es 2020 schon für Kraftfahrzeuge gesperrt worden war, müssen bald auch Radfahrer andere Strecken wählen. Je früher der Radweg verschwindet, umso besser, lobte Nils Busch-Petersen vom Handelsverband Berlin-Brandenburg. Doch ob die Kritiker mit der neuen Lösung zufrieden sein werden, ist ungewiss. Im Gegenzug wird eine parallele Straße zur Fahrradstraße, auf der Radler Vorrang bekommen.

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