Berlin - Sie erinnert sich an die weinende Frau auf der Liege nebenan, an den Arzt in der Ambulanz, den sie nicht kannte und der sie operieren wollte, obwohl sie noch nicht betäubt war. Sie erinnert sich an das Narkosemittel, von dem ihr so schlecht wurde, dass sie das Gefühl hatte, sich übergeben zu müssen. Sie erinnert sich an das Rütteln der Krankenschwester im Aufwachraum und daran, wie sie aufgefordert wurde, doch endlich zu gehen. Sie erinnert sich, wie sie versuchte aufzustehen, aber immer wieder zusammensackte. Doch sie musste die Ambulanz verlassen – Platz machen für andere Patientinnen. 

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