Mitten in der Debatte um mögliche sexuelle Belästigungen von Mitarbeiterinnen in der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen folgt eine weitere Nachricht: Auch an der Charité - Universitätsmedizin Berlin befasst man sich mit „sexuellen Grenzverletzungen am Arbeitsplatz“. Eine neue Studie, erschienen in der Fachzeitschrift Jama Internal Medicine hat ergeben, dass 70 Prozent der Ärztinnen und Ärzte der Charité im Laufe ihres Arbeitslebens Belästigung erfahren haben, wie die Charité mitteilt.

In der Studie „Watch – Protect – Prevent (WPP)“ geht es allerdings nicht nur um sexuelle Belästigung, sondern um „jede Form der Grenzverletzung“ im Arbeits-, Behandlungs- und Studienumfeld. Insgesamt 743 Ärztinnen und Ärzte wurden im Jahre 2015 dazu befragt. Die Studie wurde von Wissenschaftlerinnen der Charité in Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsbeauftragten durchgeführt.

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