Berlin - Seit Monaten geistern zwei Personen durch die Berliner Medienlandschaft, die nicht greifbar sind, schweren Vorwürfen ausgesetzt sind, von denen man aber nie eine Erwiderung hörte: der langjährige Leiter der Staatlichen Ballettschule und Schule für Artistik, Ralf Stabel, und der künstlerische Leiter Gregor Seyffert, beide im Rang von Professoren. Als Personen öffentlichen Interesses sehen sie die Medienberichte samt Fotos, ohne dass die Berichte über die Schule belegt sind. 

Der Skandal begann Anfang Januar mit einem anonymen Dossier, das schwere Vorwürfe gegen die Ballettschule und ihre Leitung erhebt. Verfasst von vier der Schule nahestehenden Frauen, ging es an die Bildungsverwaltung, an Medien und Fachpolitiker. Entscheidende Passagen darin sind nachweislich falsch. SPD-Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Staatssekretärin Beate Stoffers konfrontierten die Leiter der Schule nicht mit dem Schriftstück, um die Vorwürfe aufzuklären, sondern erteilten nach ersten Presseberichten medienwirksam Hausverbote.

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