Shell-Science-Slam: Umweltaktivisten sprengten Veranstaltung

Berlin - Aktivisten haben eine Veranstaltung des Erdölkonzerns Shell in ein Desaster verwandelt. Beim „Shell Science Slam“ im Tempodrom sollten am Mittwochabend  Nachwuchsforscher ihre Ergebnisse zu den Themen Energie und Mobilität vor einem Publikum und einer Jury aus Wissenschaftlern vorstellen. Mehrere Polit-Aktivisten des „Peng! Collective.“ gaben sich als Nachwuchsforscher aus und konnten so am Wettbewerb teilnehmen.

Zudem hatten sich auch Demonstranten unter das Publikum gemischt. Bei den Vorträgen wurde die Umweltverschmutzung im Nigerdelta durch Shell-Pipelines kritisiert. Unter dem Namen „Paul von Ribbeck“ stellte ein Berliner eine Maschine vor, mit der sich angeblich Autoabgase für die Getränkeherstellung umwandeln ließen. Als er das Gerät einschaltete, verspritzte es  jedoch unter Beifall des Publikums meterweit schwarze Flüssigkeit.  

„Hier kann man den Stecker ziehen, in der Arktis nicht“, sagte einer der Aktivisten. Daraufhin wurde die Veranstaltung abgebrochen. Das Video davon wird auch auf YouTube verbreitet.

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