Berlin - Allen Forderungen des Senats und der Polizeigewerkschaften zum Trotz: Anders als bei der Berliner U-Bahn werden Videokameras, deren Aufnahmen aufgezeichnet werden, bei der S-Bahn auch in Zukunft nur sehr sparsam eingesetzt. Das wurde am Montag bekanntgegeben. „Eine flächendeckende Kameraüberwachung von Bahnhöfen und Bahnsteigen ist für den S-Bahn-Bereich derzeit nicht vorgesehen“, teilte die Deutsche Bahn (DB) mit.

Zwar könnte die Zahl der Bahnhöfe mit Videoaufzeichnung steigen, weil der Betriebsrat bei dem bisherigen Streitthema offenbar einlenken will, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner. Doch die vorgesehenen Kameras würden nur Teile der S-Bahnsteige ins Visier nehmen. Für eine weitere Ausdehnung der Überwachung müsste das Land Berlin Geld geben – was der Senat aber ablehnt.

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