Die einen wollen mit Wolkenkratzern hoch hinaus, andere schlagen den Bau von Gebäuden vor, die so aussehen, als würden sie nach hinten wegkippen – die Vorschläge der sieben Architekturbüros zur künftigen Gestaltung des ehemaligen Grenzübergangs Checkpoint Charlie sind zwar teils spektakulär, doch vermag keiner die Berliner einhellig zu überzeugen. Am Montag befasste sich ein Obergutachtergremium mit den Vorschlägen sowie den Kommentaren der Bürger zu den Entwürfen, die von Donnerstagabend bis Sonnabend eingereicht werden konnten. Dabei zeigte sich: Die sieben präsentierten Entwürfe polarisieren.

Besonders umstritten ist der Entwurf des Büros David Chipperfield, nach dem ein 90 Meter hohes Hochhaus direkt über der Friedrichstraße errichtet werden soll. Während die Befürworter den Vorschlag als „atemberaubend, elegant, kraftvoll“ beschreiben, lehnen die Gegner das Gebäude als „zu hoch“ ab. Die Kritiker bemängeln, dass mit dem Turmbau die Sichtachse auf der Friedrichstraße zerstört werde.

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