Mit ihm flog die kleine DDR in den großen Weltraum. Sigmund Jähn, der am 26. August 1978 mit der Rakete „Sojus 31“ als erster Deutscher ins All startete. Sieben Tage, 20 Stunden und 49 Sekunden umkreiste er die Erde. Ein Flug, mit dem der gelernte Buchdrucker und NVA-Jagflieger über Nacht berühmt wurde.Die DDR feierte ihn als Held. Jähn war sogar auf Postkarten, Münzen und Briefmarken zu sehen. Den Namen seines Geburtsortes Morgenröthe-Rautenkranz (Sachsen) kannte jedes Kind. Jetzt wurde bekannt, dass die Kosmonauten-Legende am Sonnabend im Alter von 82 Jahren gestorben ist.

Vor einem Jahr traf die Berliner Zeitung Jähn in seinem Zuhause in Strausberg. Anlass war der 40. Jahrestag seines Raumfluges. Oft sei er auf Reisen, sein Wissen ist nach wie vor bei Forschern, aumfahrtagenturen und Instituten gefragt. Dazu kommen Einladungen von Schulen und Museen. „Ich kann einfach nicht Nein sagen. Ich bin gerne bei den Menschen.“Jähn sagte damals, er wäre froh, wenn der Trubel um seine Person etwas nachlassen würde.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.