Berlin - Es gibt wirklich Fluggäste am BER. Nicht viele, aber immerhin ein paar. Ein halbes Dutzend von ihnen steigt im unterirdischen Bahnhof aus dem Regionalexpress, der gerade aus Berlin angekommen ist. Ein Dutzend Flughafenmitarbeiter ist ebenfalls angereist, alle streben nach oben in die Halle. Dort kann man, wenn man die Ohren spitzt, sogar das eine oder andere Flugzeug hören. Auch wenn es im Terminal 1, dem großen Hauptgebäude, sonst still wie in einem Dom ist: Der BER bemüht sich, wie ein ganz normaler Flughafen zu wirken.

Kai Hensel ist ebenfalls mit dem Regionalzug gekommen. Jetzt sitzt der Berliner Autor, der Drehbücher und Theaterstücke geschrieben hat, auf einer Bank auf dem Willy-Brandt-Platz, der großen weiten Fläche vor Terminal 1, und blinzelt in die Sonne. Sein Patensohn Fabian ist aus Schöneberg mitgekommen. Fabian langweilt sich jetzt schon, es ist fad hier, wenig zu sehen. Und es riecht auch nicht nach Kerosin, sondern nur nach dem Qualm der Zigaretten, die Sicherheitsleute und Handwerker während ihrer Pause auf dem Platz rauchen.

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