Am Internationalen Tag der Sinti und Roma hat US-Botschafter Philip D. Murphy beim Besuch eines Wohnungsprojektes in Berlin der ethnischen Minderheit seine Unterstützung zugesagt. „Wir sind auf Eurer Seite“, sagte Murphy, der als erster westlicher Botschafter das Haus für Sinti und Roma in der Harzer Straße in Neukölln besuchte. Die Regierungen der jeweiligen Länder seien in der Verantwortung, Sinti und Roma die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, sagte Murphy.

In dem Projekt leben nach Angaben von Projektleiter Benjamin Marx derzeit etwa 600 Menschen. Das Gebäude war vor zwei Jahren von der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft gekauft und saniert worden. In Berlin leben nach Angaben des Senats rund 20.000 Roma. (dpa)