Friedrichshain - Derzeit gibt nur einen einzigen Ort, an dem im Friedrichshain zu erkennen ist, dass ein ungewöhnlicher Tag bevorsteht, vielleicht sogar das einst übliche Berliner 1. Mai-Chaos mit eingeworfenen Schaufenstern und brennenden Autos. Es ist Montagnachmittag – und es sind noch etwas mehr als 50 Stunden, bis am Mittwoch die berüchtigte „Revolutionäre 1. Mai-Demo“ beginnt. Doch die Sparkasse an der Boxhagener Straße ist bereits verbarrikadiert. Alle 21 Fenster sind mit jeweils zwei Meter hohen Kunststoffplatten geschützt – gegen Steine und Brandsätze. „Die Demo geht in der Nähe entlang“, sagt eine Mitarbeiterin. „Da sollte man gerüstet sein.“

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