Eine Teststelle am Flughafen Tegel
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Reisende aus Risikogebieten müssen sich seit einigen Tagen bei ihrer Rückkehr verpflichtend auf das Coronavirus testen lassen. Das können sie auch an den beiden Berliner Flughäfen erledigen: In Tegel und Schönefeld sind entsprechende Teststellen der Charité eingerichtet. Über die Möglichkeit werden Rückkehrer auf Monitoren, Infotafeln und Hinweisschildern informiert. „Alternativ können die Fluggäste innerhalb von 72 Stunden auch alle anderen Teststellen in der Stadt nutzen“, teilte der Flughafen mit. „Grundsätzlich ist jeder Passagier selbst dafür verantwortlich, dass er sich an die Einreisebestimmungen hält.“

Kontrolliert wird also nicht. „Wir halten uns an die Vorgaben der Gesundheitsbehörden, demnach müssen sich Reisende aus Risikogebieten generell nicht bei der Einreise registrieren lassen“, heißt es vom Flughafen weiter. Bei den Teststellen melden sich die Passagiere vor Ort an. Ihre Daten werden digital erfasst. Einen Reisepass oder Personalausweis müssen sie dabei nicht vorlegen. Diese dürfen nur von hoheitlichen Ordnungsbehörden wie der Polizei verlangt werden.

Die Abstriche werden an den Flughäfen vom medizinischen Personal der Charité und des Vivantes-Klinikums vorgenommen. „Die Anmeldung und der Abstrich selbst dauern in der Regel nur wenige Minuten, je nach Nachfrage muss aber mit einer Wartezeit gerechnet werden“, heißt es bei der Charité. Innerhalb von 48 Stunden soll das Testergebnis vorliegen. Solange müssen die Reisenden sich in Quarantäne begeben. Sobald das Ergebnis vorliegt, erhalten die Getesteten eine Mail mit dem Hinweis, dass sie das Resultat nun per App abrufen können. „Sollte der Test positiv ausfallen, wird automatisch – wie bei der Testung in anderen Teststellen oder beim Hausarzt auch – das zuständige Gesundheitsamt informiert.“

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