Berlin - Die gute Nachricht kam per Post. Die jetzige Miete überschreite die vom 23. November an geltende Höchstmiete um 50,66 Euro, teilte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gesobau einer Mieterin in Reinickendorf mit. Deswegen verringere sich die Miete für die knapp 65 Quadratmeter große Wohnung von diesem Zeitpunkt an um 50,66 Euro pro Monat. Für die Zeit vom 23. bis zum 30. November erhalte die Mieterin eine Gutschrift von 13,51 Euro. Zehntausende Mieter in Berlin erhalten in diesen Tagen ähnliche Schreiben ihrer Vermieter.

Der Grund: Zum 23. November, also am kommenden Montag, tritt die zweite Stufe des Mietendeckels in Kraft. Danach gelten Mieten als überhöht, die die festgelegten Mietobergrenzen inklusive etwaiger Zu- oder Abschläge um mehr als 20 Prozent überschreiten. Solche überhöhten Mieten sind laut Mietendeckel verboten und müssen vom Vermieter abgesenkt werden. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung schätzt, dass rund 340.000 Haushalte von einer solchen Absenkung der Miete profitieren. Alleine bei den sechs landeseigenen Unternehmen müssen die Mieten für rund 28.000 Wohnungen verringert werden.

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