Berlin - Reisen mit gutem Gewissen: Bahnfahren gilt als klimafreundlicher als Fliegen. Doch wie viele Flugreisen ließen sich tatsächlich auf die Schiene verlagern? Dazu liegen jetzt neue Zahlen vor. Die Linken-Fraktion im Bundestag hat Daten ausgewertet, die Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vorgelegt hat. Danach hätten man zum Beispiel im Jahr 2019 mehr als ein Viertel aller Flüge auf die Bahn verlagern können. Sie betrafen Distanzen, für die es auch Zugverbindungen von weniger als sechs Stunden Dauer gegeben hätte. 

„Das Verlagerungspotenzial von Kurzstreckenflügen in Deutschland und ins nahe gelegene Ausland ist bereits heute erheblich“, sagte der Linken-Bundestagsabgeordnete Jörg Cezanne, Fraktionssprecher für Luftfahrt, der Berliner Zeitung am Freitag. Der Politiker forderte, die Investitionen in die Schienenwege zu verdoppeln. Doch ist die Bahn wirklich immer ein guter Ersatz?

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