Eine Bahn, ein Schwimmer. Sommerbad Pankow bei über 30 Grad in den Sommerferien. 
Foto: Gerd Engelsmann

Berlin33 Grad zeigt das Thermometer um 14 Uhr an diesem Augusttag. Der Fotograf hat Mühe, überhaupt einen Schwimmer im 50-Meter-Becken des Sommerbads Pankow vor die Linse zu kriegen. Dank der Corona-Beschränkungen ist es in Berlins größtem Freibad in diesen Tagen so leer wie nie, so entspannt wie nie. Die Schattenseite: Auch die Kassen der Bäder sind deutlich leerer, die Pächter der Würstchenbuden kämpfen um ihre Existenz.

Statt der 6000 Menschen, die sich hier in Pankow an so einem heißen Sommertag normalerweise tummeln würden, sind derzeit etwa 1200 über drei Zeitfenster am Tag verteilt im Bad. Nachmittags genießen also maximal 500 Gäste den Platz und die Ruhe. Das Bad, das in den vergangenen Jahren immer wieder wegen pöbelnder Gruppen junger Männer in die Schlagzeilen geriet und wegen Überfüllung geschlossen werden musste, zeigt, wie freundlich es als Familienbad sein kann. Vom Terrorbad zum Familientraum.

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