Sommercamp am Beetzsee: Henry Maske schaut den Kindern, denen seine Stiftung einen Ferienaufenthalt ermöglicht hat, beim Bogenschießen zu.
Kathrin Harms

Mötzow - Ein Reh huscht aus dem Wald über die Stichstraße, die in Mötzow zum Beetzsee führt. Henry Maske fährt entlang der Birkenallee zur PerspektivFabrik, um die Kinder zu besuchen, denen seine Stiftung hier ein Feriencamp ermöglicht hat. Kaum ist er ausgestiegen, steuert ein Mädchen im Mickey-Maus-Shirt auf ihn zu. „Kennst du mich noch vom letzten Jahr?“, fragt die Neunjährige. Sie schaut erwartungsvoll zu dem früheren Box-Champion auf. Maske schmunzelt. „Warst du nicht die mit den fünf Autogrammen? Ich erinnere mich. Du bist ein bisschen größer geworden.“ Das Mädchen jubelt wie sonst Fußballer nach Toren jubeln, um sofort mit ihren Freundinnen zu tuscheln.

Es hat sich herumgesprochen: Henry Maske ist da, im Ferienlager in Brandenburg. Aus einem Zelt wummert die Musik, die sie in der PerspektivFabrik zum Tagesmotto spielen. „Cordula Grün. Ich hab' dich, ich hab' dich tanzen gesehen.“ So viel gute Laune am frühen Morgen. Henry Maske will sehen, was drinnen los ist. Er zieht seinen Mundschutz über, filmt am Zelteingang mit dem Handy, wie die Kinder tanzen, wie zwei Betreuer in Eichhörnchen- und Stinktier-Kostüm ein Rollenspiel vorführen. „Wagnis“ lautet das Thema an diesem Tag, zuvor ging es um Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Vertrauen.

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