Berlin - Auch wenn die Renten seit Mitte des letzten Jahrzehnts wieder etwas stärker gestiegen sind als in den Jahren vorher, ist die Altersarmut nicht zurückgegangen. Und nach der anziehenden Inflation wird sie vermutlich eher weiter ansteigen als sinken.

Alte – und auch erwerbsgeminderte – Menschen mit geringen Renten haben oft einen Anspruch auf Sozialleistungen. Je nach Rentenzahlbetrag, Höhe der Miete, Wohnort und Höhe der finanziellen Rücklagen besteht ein Anspruch auf Wohngeld oder auf Leistungen vom Sozialamt – die häufig in Gestalt der Grundsicherung und seltener als Hilfe zum Lebensunterhalt ausgezahlt werden. Das Ganze ist kompliziert und insbesondere die Frage, ob es günstiger ist, Wohngeld oder Leistungen des Sozialamts zu beziehen, lässt sich nur im Einzelfall beantworten. So ist es kein Wunder, dass viele Menschen die ihnen zustehenden Sozialleistungen nicht in Anspruch nehmen. Viele lassen sich von einer Antragstellung auch davon abhalten, dass Leistungen vom Sozialamt oft als Almosen hingestellt werden – obwohl es sich dabei um einen Rechtsanspruch handelt.

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