Im Fall des ermordeten Gastwirts Dragan K. in Falkenhagener Feld hofft die Polizei nun, mit der Veröffentlichung von Fotos dem Täter auf die Spur zu kommen. Der Täter, der den 63-jährigen Lokalbesitzer in der Nacht zum Sonntag erstach, nahm bei dem Raubmord offenbar die Tasche des Opfers an sich. Es handelt sich um eine etwa 25 mal 15 Zentimeter große, schwarze Handgelenkstasche für Herren. Dragan K. hatte sie den Erkenntnissen der Ermittler zufolge bei sich, als er am Samstagabend gegen 23 Uhr, das Restaurant, welches er in Spandau betrieb, verließ und in den Bus der Linie M37 stieg. Ob der Täter Geld oder Wertgegenstände erbeutete, konnte eine Polizeisprecherin nicht sagen.

Der Lokalbesitzer war an seinem Grundstück am Hauskavelweg im Falkenhagener Feld verblutet. Ein Notarzt hatte versucht, das Leben des Mannes aus dem ehemaligen Jugoslawien zu retten – vergeblich. 

Der Täter lauerte Dragan K. womöglich auf seinem Weg nach Hause auf. Die Polizei ist sich sicher, dass es sich bei dem 63-jährige Wirt, der seit Jahrzehnten in Deutschland lebte, nicht um ein Zufallsopfer handelt.

Die Ermittler fragen:

Hinweise nimmt die 7. Mordkommission beim Landeskriminalamt in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911777 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(BLZ/kmi)