Vom Gurkenfeld frisch geerntete Einlegegurken auf einem Anhänger bei Kasel-Golzig (Spreewald). 
Foto: dpa/Patrick Pleul

Berlin - Die Brandenburger Landwirte werden in diesem Jahr vom Pech verfolgt. Nachdem die Corona-Krise bereits die Spargelernte überschattet hatte, bereitet der kühle Sommer nun Probleme bei der Gurkenernte im Spreewald. Die Bauern rechnen damit, dass Spreewaldgurken in den Supermärkten rar werden könnten - und entsprechend teurer.

Das Erntejahr verlaufe schwierig, sagt Melanie Kossatz, Geschäftsführerin des Spreewaldvereins. Das Wetter sei zu unbeständig, die Nächte fielen teilweise zu kalt aus. Die Spreewaldgurke brauche mindestens 15 Grad. Im Juni seien die Temperaturen aber bis auf fünf Grad heruntergegangen. Das sei dem empfindlichen Gemüse zu wenig, so Kossatz. Erschwerend hinzu komme, dass die Gurken in diesem Jahr besonders anfällig für Pilzerkrankungen seien.

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