Spandau - Wenn es um die Zukunft der SPD als Bundespartei geht, findet Raed Saleh immer wieder große Worte. In seiner Partei, schreibt der 40-jährige Fraktionschef aus dem Abgeordnetenhaus dann etwa, gebe es eine Kaste von „Funktionären, Karrieristen und Apparatschiks“, die viel zu mächtig sei und sich für die wirklichen Sorgen der Menschen nicht mehr interessiere. Saleh beklagt dann den „Vertrauensverlust“ in der Bevölkerung, den die Sozialdemokraten mit ihrer Politik im Stile einer „Staatspartei“ zu verantworten hätten. Der „Kontakt zu den ganz normalen Menschen“, so Saleh, sei verloren gegangen.

„Die sind politisch tot“

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