Berlin - Nein, sie hat das Wort von der „roten Linie“ nicht wiederholt. Franziska Giffey, Spitzenkandidatin der SPD für die Abgeordnetenhauswahl, hat am Montagabend nicht noch einmal gesagt, dass es mit ihr als Wahlsiegerin keine Enteignung großer Immobilienkonzerne geben werde, wie es in einer Volkabstimmung parallel zur Wahl in fünf Wochen infrage steht. Aber Giffey hat ihr Nein zu den Forderungen, die vor allem der bisherige Koalitionspartner Linkspartei unterstützt, auch nicht zurückgenommen.

Bei einem Sommerempfang der Partei am Abend am Tempelhofer Hafen wiederholte Giffey, dass sie Enteignungen für den falschen Weg halte, die „größte soziale Frage der Stadt“ zu lösen. Wie nämlich der scheinbar unaufhaltsame Anstieg der Mieten gestoppt werden könne. Wie es auch ausreichend neuen bezahlbaren Wohnraum geben könne. Wie die Stadt bezahlbar bleibe. Aber wie?

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