Berlin - Wer zu Steffen Reiche möchte, der muss erst einmal die Garderobe der Kita passieren. Im Eingangsbereich des Gemeindehauses am Kirchweg in Nikolassee sind graue Metallspinte montiert. Eine Erzieherin hilft zwei kichernden Jungen, etwas zu suchen. „Eine Treppe hoch“, antwortet sie auf die Frage nach dem Weg zum Pfarrer. Aber der ist noch nicht zu Hause. Einige Minuten später hastet er die engen Stufen hinauf. „Eine Beerdigung“, sagt Reiche entschuldigend. Das Büro gleich hinter der Eingangstür sieht nach viel Arbeit aus. Es bildet auch den Durchgang in den hellen, freundlichen Wohnbereich. Der ist nur spärlich möbliert. Ein asiatisch anmutendes Tischchen, drum herum drei Stühle, vor der Wand steht ein Paravent.

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