Berlin - Am Dienstagabend fährt Ilona Abrosimova in einem großen weißen Transporter quer durch Berlin. Ihr Bruder sitzt am Steuer, sie hat ihr Handy immer im Blick. Von diesem Handy aus hat sie am Montag eine Spendenaktion für die Ukraine, ihr Heimatland, gestartet, es ist kaum mehr als 24 Stunden her. Nun stapeln sich die Kisten hinten im Transporter, auf ihrem Konto sind schon mehr 1700 Euro eingegangen, zum Teil von Menschen, die sie gar nicht kennt, und Ilona Abrosimova denkt über Begriffe wie „grüner Korridor“ nach. Hilfsorganisationen, hat sie gehört, sollen von Polen oder Rumänien vergleichsweise unkompliziert in die Ukraine fahren und das Land nach einer Lieferung wieder verlassen können.

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