Berlin - Thomas Heinze hat viel mitgemacht. Als bei ihm ein bösartiger Tumor im Unterschenkel diagnostiziert wurde, fürchtete er nicht nur, einen Teil seines Beines zu verlieren, sondern bangte auch um sein Leben. Doch der 56-Jährige gab nicht auf und kämpfte sich mithilfe seiner Ärzte aus dem Helios-Klinikum Berlin-Buch ins Leben zurück. Nur knapp zwei Jahre nach seiner schweren Erkrankung trainiert der begeisterte Sportler für seinen nächsten Triathlon. Er will sich und anderen beweisen, dass man trotz eines Schicksalsschlags wieder zurück in die Normalität finden kann.

„Ich laufe momentan fünf bis acht Kilometer, zehn habe ich noch nicht geschafft“, sagt Thomas Heinze. Das klingt für jemanden, der seine Leidensgeschichte kennt, nahezu unglaublich. Selbst einer seiner behandelnden Ärzte, Dr. Julian Kricheldorff, Oberarzt der Plastischen Chirurgie, sagt: „Mein Patient ist ein Paradebeispiel. Er hat den Vorteil, dass er sehr sportlich ist und kämpfen kann.“ Bis vor kurzem konnte der Berufsfeuerwehrmann und Vater dreier erwachsener Kinder noch nicht mal spazieren gehen und lag wochenlang in seinem Klinikbett in Berlin-Buch. Neun Operationen, darunter eine sechsstündige Muskeltransplantation im Februar 2020, hatten ihn komplett lahmgelegt.

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