Als der Bundesanwalt Nikolaus Forschner den einer Hinrichtung gleichenden Tod von Zelimkhan K. im Schwurgerichtssaal 700 des Berliner Kriminalgerichts an diesem Dienstag beschreibt, bricht eine der Angehörigen des Opfers zusammen, muss das Plädoyer des Anklagevertreters unterbrochen werden. Es ist der 53. Verhandlungstag in diesem Verfahren, in dem es um den sogenannten Tiergartenmord geht. Und der sich mit den Schlussvorträgen nach mehr als einem Jahr Verhandlungsdauer vor dem 2. Strafsenat des Kammergerichts dem Ende nähert. Nach fünf Stunden wird Forschner für den Täter wegen Mordes eine lebenslange Freiheitsstrafe fordern. Zudem soll das Gericht die besondere Schwere der Schuld anerkennen. 

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