Berlin - In der Schießstandaffäre will die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen ihre Chefin Margarete Koppers und Ex-Polizeipräsident Dieter Glietsch einstellen. Somit endet ein seit über fünf Jahren dauerndes Verfahren. Das erfuhr die Berliner Zeitung aus Polizeikreisen, die damit einen Bericht des Tagesspiegels bestätigten. Der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Martin Steltner, wollte sich dazu nicht äußern.

Weil die Lüftungsanlagen auf den Schießständen jahrelang nicht funktioniert hatten, waren vor allem viel trainierende Polizisten, etwa vom SEK, und Schießtrainer giftigen Pulverdämpfen ausgesetzt. Viele erkrankten, 18 von ihnen starben.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.