Berlin S-T-A-D-T-B-A-D: In großen blauen Lettern weist ein Schild in der Steglitzer Bergstraße auf das alte Schwimmbad hin. Doch wer um die Ecke biegt, erkennt auf den ersten Blick, dass hier schon lange kein Badebetrieb mehr herrscht. Der längliche Innenhof, der zum Eingang des Bades führt, ist verwildert, die Backsteinmauern mit Graffiti übersprüht, die Fensterscheiben zerborsten. Nun will die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) als Eigentümerin das Bad auf Vordermann bringen und für eine erneute öffentliche Nutzung fit machen. 

Am Montag soll ein Interessensbekundungsverfahren starten, um erste Ideen einzusammeln. Bewerben kann sich prinzipiell jeder, von der Einzelperson über den Verein bis zur Firma - die künftige Nutzung sieht zwingend die Möglichkeit zum Kinder- und Babyschwimmen vor. Ansonsten kann man den Ideen freien Lauf lassen - so lange es sich um die Bereiche Kultur, Gesundheit und Fitness dreht. Das Verfahren dient in erster Linie der BIM, um auszuloten, welche Nutzungskonzepte möglich sind und ob sich überhaupt künftige Betreiber fänden. „Wir klopfen quasi auf den Busch“, erklärt Johanna Steinke von der BIM, „und sondieren, wer die Immobilie gestalten und mit uns in Stand setzen möchte“. 

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